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Karsta Lipp
seit 1989 Autodidaktisches Studium der Malerei, Beteiligung an Kursen, Workshops und Pleinairs 1995-98 Studium Grafik-Design (Grafik-Design-Schule Anklam) 1998-2004 jährl. Studienaufenthalte in Marokko und Tunesien 2000/2001 Mentorenschaft bei Achim Niemann (Maler/Bildhauer) 2001 Arbeitsaufenthalt Südtürkei mit 10 Berliner Künstlern 2003 Teilnahme am deutsch-französischem Lithographie-Pleinair in Marcilhac/Frankreich 2003-06 Studienaufenthalt auf Naxos und Amorgos (Griechische Inseln) 2004 Arbeitsstipendium auf Elba der Schweizer Thyll-Stiftung 2005 Arbeitsaufenthalt Essaouira mit 8 Berliner Künstlern Einzelausstellungen 1993 Berlin Galerie Hellersdorf Fotografien Städte und Portraits 1998 Anklam Galerie im Theater Malerei Gemeinsam mit Louise Engel 1999 Bad Elster Kunsthalle Malerei 2000 Anklam Marienkirche Malerei die rosa katze 2001 Hermsgrün Galerie Klangscheune Malerei Sousse ..... Douz 2004 Heringsdorf Kunstpavillon Malerei/ Fotografien/ Zeichnungen Vier Tage 2005 Anklam Kunsthalle Malerei/Grafik/Fotografie 2006 Berlin Galerie Weissensee Malerei/ mit Marco Kaufmann 2006/07 Berlin Galerie Weissensee Fotografie 2007 Berlin Insel-Galerie Malerei
Über meine Malerei: Meine Arbeit hat etwas mit einer Reiseroute zu tun, mit jedem Ort wo ich gewesen bin. Sie wird in den letzten Jahren stark von jährlichen Studienaufenthalten in Marokko, Tunesien, Portugal und Griechenland beeinflusst. Den Ort malen und zugleich in ihn hineinmalen. Jene Dinge mit Malerei festhalten und in Malerei auflösen, die einem nah und doch unbegreiflich sind, jene Dinge, die man liebt und respektiert und doch verwandelt. Meine Bilder sind weniger Bestandsaufnahmen, sie sind vielmehr Spiegelbilder, Widerschein von Eindrücken, Erlebnissen, Begegnungen mit der Landschaft, einem Raum, sind Stimmungen, auch Momente einer Reise. Sie schildern meine persönliche Befindlichkeit, meine Wahrnehmung eben dieses Platzes, mein Verhältnis zu eben diesem Ort. Meine Bildwelt entsteht in einer konsequenten, malerischen Auseinandersetzung mit dem Objekt. In sich überschichtet und verwoben entsteht eine einfache klassische Bildarchitektur. Die Zeichnung webt die Farbflächen zusammen, strafft diese und kontrastiert wiederum das malerisch strenge Lineament. Wieder neue Farbschichten verdecken ältere Bildansätze, darunter liegende Strukturen brechen immer wieder durch, färben ab, werden wieder verwoben bis meiner künstlerischen Unzufriedenheit ein Stadium der Akzeptanz folgt.
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