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Jörg Rutenbeck

Auf Wunsch des Künstlers anstelle einer Vita:

Wie die "Honigpumpe" mein Leben veränderte.
Die Begegnung mit Joseph Beuys, mit dem ich 1977 auf der documenta 6 angeregt über den Sinn von Kunst gestritten habe - nicht nur über seine dort ausgestellte "Honigpumpe" - war möglicherweise eines der entscheidendsten Ereignisse meines Lebens. Die Szene ist mir noch heute, oder besser gesagt heute wieder, völlig deutlich vor Augen. Ich als Schüler eines Kunstleistungskurses, gewiss etwas frech und respektlos und Beuys mit Hut und Weste, ausgesprochen engagiert und tolerant.

Ich habe Beuys als meinen geistigen Vater betrachtet, gegen den ich rebelliert habe, auch dadurch, dass ich nicht Kunst, sondern Philosophie studierte.
Denn das Schicksal, dem man wohl nicht entrinnen kann, hat mich nach einigem hin und her; (mit 18 Jahren - endlich volljährig ! - habe ich die Schule geschmissen, um Fotograph zu werden, woraus glücklicherweise nichts geworden ist), zu dem Studium und diversen anderen Erfahrungen geführt, die mich durchaus weiter gebracht haben und schließlich doch zu dem gemacht haben, was ich bin, ein Künstler eben, Maler, wie mein leiblicher Vater auch.
Dank dieses Werdeganges kann ich von mir sagen, dass ich ein Maler bin, der neue Wege beschreitet, da das Unbewusste eine wichtige Grundlage meiner Arbeit geworden ist.
"Wer aber immer sich auf sich selbst besinnt, stößt an die Schranken des Unbewussten, welches eben gerade das enthält, was zu wissen vor allem Not täte"(C.G. Jung)

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